Die richtigen Tools für das tägliche Backup

Die tägliche Datensicherung ist kein lästiges Übel, sondern dringliche Notwendigkeit. Denn jeder Datenverlust, der nicht wiederherstellt werden kann, bedeutet im ungünstigsten Fall monetäre Einbußen, aber auch das Firmenimage kann darunter leiden. Daher sollten Sie regelmäßig ein Backup erstellen, und das am besten mit dem richtigen Softwarewerkzeug.

Wie wir in unserem letzten Blogbeitrag anschaulich zeigen konnten, gibt es viele gute Gründe für das tägliche Datenbackup. Da stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, mit welchen Softwaretools dies geschehen kann. Dies hängt maßgeblich vom täglichen Datenvolumen und den eigenen Ansprüchen in Sachen Datensicherung und -wiederherstellung ab.

Backup mit Windows- und macOS-Bordmitteln

Was dem Apple-Anwender seine Time Machine ist, ist für Windows-User das integrierte Backup-Tool, mit dem sich direkt aus Windows 7 und 10 heraus eine Datensicherung durchführen lässt. Das gilt natürlich auch für die Wiederherstellung von Daten, wenn es einmal zum Datenverlust kommen sollte. Interessant an den integrierten Hilfsmitteln von Windows 10 ist auch die Möglichkeit, die Daten nicht lokal, sondern direkt in der Cloud respektive auf Microsoft OneDrive zu speichern. Das gilt für Apple-Rechner gleichermaßen.

Kostenlose Backup-Werkzeuge mit Einschränkungen

Das vorhandene Angebot an kostenlosen Datensicherungswerkzeugen ist nahezu unüberschaubar. Allerdings haben sich gerade in der Open-Source-Gemeinde ein paar Favoriten durchgesetzt, mit der sich die tägliche Datensicherung sehr gut umsetzen lässt. Dazu gehört beispielsweise Areca, mit dem sich der Detailgrad der eigenen Backups exakt bestimmen lässt. Aber auch Softwaretools wie AllSync, Allway Sync und Comodo BackUp sind sehr hilfreiche Programme, mit denen sich Daten sichern und wiederherstellen lassen.

Erst testen, dann kaufen: Das leisten professionelle Backup-Tools

Professionelle Backupwerkzeuge sind meist sehr mächtig und umfangreich, sodass man ohne Kenntnisse über das Tools nicht unbedingt weiß, ob es die richtige Software für die eigenen Datensicherungszwecke ist. Daher bieten die bekannten Anbieter von Backup-Lösungen wie Paragon eine kostenlose Version zur Verfügung, mit deren Hilfe man den Umfang und die Leistungsfähigkeit der Software ausgiebig testen kann. Bis zu dem Punkt, an dem die Anwendung eingeschränkt ist und erst mit Freischalten der Profifunktionen richtig genutzt werden kann.

Cloud Backup: Einmal einrichten, sich nie wieder darum kümmern

In Zeiten von Cloud- und Onlineservices ist eine internetbasierte Datensicherung ziemlich naheliegend. Damit landen sämtliche wichtigen und sensiblen Daten automatisiert auf einem Onlinespeicher, der im günstigsten Fall den strengen Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgt. Sobald dieses Online Backup einmal eingerichtet wurde, erfolgt die tägliche Datensicherung automatisiert, sodass ein möglicher Datenverlust gegen Null tendiert.

Michael Hülskötter
Michael Hülskötter schreibt im Blog von netclusive über alle Themen, die Technikfans interessieren. Er hat langjährige Erfahrung als Blogger und berichtet hier regelmäßig über IT-Lösungen und Themen aus der Cloud.

2 Kommentare

  1. Gerd

    25. August 2016 - 13:06
    Antworten

    Noch ein Tipp: AOMEI Backupper. Ich sichere mit dem Tool seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden, auch was die Bedienung und Zuverlässigkeit betrifft. Die Free-Version lässt schon so einige Funktionen zu, mit denen man prima arbeiten kann

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