Cloud – wer braucht sie eigentlich und wofür? (Teil 1)

Das Thema Cloud Computing beschäftigt ganze Scharen von IT-Experten, die allen Cloud-Verweigerern den ultimativen Untergang voraussagen, wenn sie nicht auf diese neue Form der IT-Umgebung umsteigen. Okay, das mag etwas übertrieben sein, trotzdem stellt sich eine wichtige Frage: Brauche ich eigentlich diese Cloud? Um das beantworten zu können, haben wir wichtige Kriterien zusammengetragen, die einen Hinweis geben, wie Cloud-affin man ist.

Da dieses Thema sehr vielseitig und vielschichtig ist, stellen wir unsere Entscheidungshilfen in zwei Teilen zur Verfügung.

Cloud-Services wie Dropbox als zentraler Datenspeicher

Anwender von Dropbox & Co. schätzen die Cloud seit vielen Jahren vor allem als zentraler Datenspeicher. Damit lassen sich Textdokumente, Bilder und andere Daten sehr bequem an einem klar definierten Ort verwalten und ablegen, sodass man von jedem Ort der Welt darauf zugreifen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob man seine Daten via PC, Notebook, Smartphone oder Tablet lesen oder bearbeiten will, da für jede Geräteklasse die passende Anwendung zur Verfügung steht. Allerdings sollte man gerade bei US-Cloud-Diensten wie Dropbox das strenge deutsche Datenschutzgesetz berücksichtigen. Daher sollte vor allem sensible Information nicht bei einem der bekannten Cloud-Anbieter hinterlegt werden.

Cloud-Dienste wie Google Docs als Kollaborationstool

Für Online-Worker stellt die Cloud vielfältige Möglichkeiten bereit. Das betrifft vor allem das gemeinsame Arbeiten an Projekten, und das über Stadt- und Landesgrenzen hinaus. So bieten Cloud-basierte Werkzeuge wie Google Docs oder Google Tabellen nützliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit, mit deren Hilfe Texte und Excel-Tabellen gemeinsam erstellt und bearbeitet werden können. Aber auch Projekte lassen sich länderübergreifend durchführen, indem man auf Cloud-Tools wie Basecamp oder Wrike setzt, die das Verwalten kleiner und großer Projekte enorm erleichtern. Zudem helfen Cloud-Services wie Google Hangouts oder Webspiration bei der gemeinsamen Wissens- und Ideenfindung.

Cloud-Services für die automatisierte Datensicherung

Neben der einfachen Datenspeicherung eignen sich Cloud-Dienste auch für das automatisierte Speichern und Wiederherstellen von Daten. Hierfür stehen spezielle Online-Backup-Services zur Verfügung, die im Gegensatz zur lokalen Datensicherung diverse Vorteile aufweisen. Hierzu zählt vor allem die höchstmögliche Sicherheit, die solch ein Backup-Service bietet, da die Datensicherung garantiert erfolgt. Und falls doch einmal etwas schief gehen sollte, beheben Experten diesen kleinen Zwischenfall. Zudem ist die Backup-Software stets auf dem neuesten Stand, und die Gefahr eines Datenverlusts durch Brand oder Diebstahl ist im Falle einer Online-Datensicherung deutlich geringer als bei der lokalen Variante.

Michael Hülskötter
Michael Hülskötter schreibt im Blog von netclusive über alle Themen, die Technikfans interessieren. Er hat langjährige Erfahrung als Blogger und berichtet hier regelmäßig über IT-Lösungen und Themen aus der Cloud.

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