Cloud – wer braucht sie eigentlich und wofür? (Teil 2)

Im ersten Kapitel dieses Zweiteilers sprechen wir über die Cloud als zentralen Datenspeicher, als Kollaborationstool und als Werkzeug für die automatisierte Datensicherung. Im heutigen zweiten Teil betrachten wir spezielle Cloud-Services, die eine komplette IT-Umgebung „outsourcen“ können. Damit gehen zwei wesentliche Vorteile einher: Die Cloud als Kostenbremse und als Wirtschaftsmotor. Diesen drei Aspekten gehen wir in diesem Beitrag auf den Grund.

Spezielle Cloud-Services fungieren als externe IT-Umgebung

Gerade in mittelständischen Unternehmen kommt die Pflege und Weiterentwicklung der eigenen IT-Umgebung oft zu kurz. Denn entweder fehlt es am notwendigen Know-how oder an den erforderlichen Budgets – oder an beidem. In solchen Fällen bieten spezielle Cloud-Dienste die passende Lösung für solch ein Dilemma. Damit überführen Sie einen Teil Ihrer IT-Landschaft in ein eigenes hierfür geschaffenes Rechenzentrum, auf das Sie exklusiven Zugriff haben. Damit müssen Sie sich künftig nicht mehr um lästige Updates kümmern, keine Angst mehr vor Viren und anderer Schadsoftware haben und vieles mehr. Und wenn Ihr Unternehmen dank voller Auftragsbücher mehr Rechner- und Speicherkapazität benötigt, wächst Ihre Cloud-IT ganz einfach mit – ohne zusätzliche Investitionen, die Ihren Cash Flow negativ beeinflussen.

Die Cloud-IT entpuppt sich als Kostenbremse

Die Cloud als externe IT-Umgebung wirkt sich äußerst positiv auf Ihre nächste Bilanz auf. Denn neben den reduzierten Anschaffungskosten für neue Hardware, Software und Lizenzen kümmert sich ab sofort ein externer Dienstleister um das Einspielen der erforderlichen Updates, installiert neue Software-Anwendungen auf Ihrem Cloud-Server und kümmert sich auch sonst um alles Wichtige und Relevante, was für eine funktionierende IT-Umgebung erforderlich ist. Damit geben Sie für Ihre IT-Landschaft immer nur genauso viel aus, wie Sie gerade benötigen. Und „totes“ Kapital in Form schlecht ausgelasteter Server und Speicherkomponenten ist dank der Cloud ebenfalls Geschichte.

Cloud Computing als Ihr persönlicher Wirtschaftsmotor

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Auslagerung der eigenen IT-Landschaft in die Cloud für neue Impulse Ihres Unternehmens sorgen kann. Denn dank frei werdender Ressourcen – sei es auf infrastruktureller und/oder personeller Ebene – können Sie sich wieder den wichtigen Projekten zuwenden und mit der aufkeimenden Kreativität neue Projekte initiieren und vor sich hindümpelnden Aufträgen neuen Schwung verleihen. Damit entpuppt sich die Cloud-as-a-Service als Ihr persönlicher Wirtschaftsmotor, der Ihren Unternehmenszielen neues Leben einhaucht.

Michael Hülskötter
Michael Hülskötter schreibt im Blog von netclusive über alle Themen, die Technikfans interessieren. Er hat langjährige Erfahrung als Blogger und berichtet hier regelmäßig über IT-Lösungen und Themen aus der Cloud.

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