3, 2, 1 … OffPage! „Mit Links“ die Google-Poleposition einnehmen

Die richtige SEO-Strategie beschleunigt das Rennen um die Gunst der Internetnutzer. Für jeden Website-Betreiber stellt die Search Engine Optimization ein wesentliches Tuning-Werkzeug dar. Eine umfassende, erfolgsversprechende SEO-Strategie besteht aus zwei Säulen: OnPage- und OffPage-Optimierung. OffPage beschreibt alle Maßnahmen, die außerhalb der Website durchgeführt werden, um die Popularität der Seite zu erhöhen. Diese OffPage-Taktiken bringen eure Website nach vorn: Backlinks, Presseveröffentlichungen bzw. Content Marketing und Social-Media-Aktionen.

Während OnPage alle SEO-Maßnahmen „auf der Seite“ – wie richtige Struktur, Meta-Angaben, Keywords etc. – umfasst, widmet sich OffPage-SEO den gesamten Aktivitäten, die abseits der eigenen Website unternommen werden, um diese zu pushen. Eines der wichtigsten Elemente ist dabei der Linkaufbau: die Verlinkung auf die eigene Website.

Google liebt Backlinks: Maßgeblicher Ranking-Faktor

Links, Links, Links und noch mal Links … eine der Leitlinien von OffPage-SEO. Doch Link ist nicht gleich Link. Hochqualifiziert und thematisch passend müssen sie sein und wer zu inflationär herangeht, der könnte das Ziel verfehlen. Denn Google setzt auf Qualität und organisch gewachsene Strukturen. Wer Automatismen zum Linkbuilding einsetzt, wird schnell abgestraft.

Die Suchmaschinen verfügen über intelligente Suchparameter sowie manuelle Prüfer, die unpassende und gekaufte Links, die nur der Manipulation dienen, mit einem schlechteren Ranking der verlinkten Seite abstrafen. Wenn beispielsweise eine japanische Seite über die Zucht von Koi Karpfen auf einen deutschen Blog über Eisenbahnromantik verlinkt, ergibt sich kein logischer Kontext. Google & Co. werden diesen Empfehlungslink als schlechten Link einstufen und die beworbene Seite abwerten, da er gegen ihre Richtlinien verstößt.

Als unerlässlich erweist sich ein natürliches Linkprofil, das aus einem richtig gewählten Linkmix resultiert. Die OffPage-Optimierung stützt sich daher auf gute Kontaktpflege und ausgeprägte Vernetzung des Website-Besitzers. Im Gegensatz zur OnPage-Optimierung ist dieser hierbei auf die Betreiber anderer Websites angewiesen, damit diese Follow-Links auf dessen Landingpage setzen. Wichtig ist, dass dabei so genannte Do-Follow-Links erzielt werden. Das sind Links, die auf das Link-Attribut „Nofollow“ verzichten. Sie können von Suchmaschinen zur Berechnung der Linkpopularität herangezogen werden und tragen zur Besserung des Rankings in allgemeinen Suchmaschinen bei.

In diesem Zusammenhang spielen auch die so genannten Ankertexte eine große Rolle, mit dem der Link gesetzt wird. Dieser sollte stets variieren und mit Bedacht verfasst werden. Das inflationäre Wiederholen wichtiger Keywords wird ebenfalls unweigerlich zur Abstrafung durch Google führen.

Links finden z. B. häufig in Onlineblogs Verwendung, um Informationsquellen von Textinhalten deutlich zu kennzeichnen. Diese Links sollten immer auf inhaltlich relevanten Content führen – dann werden sie als wertvoll eingestuft. Je höher die Website, auf der der Link erscheint, gerankt ist, umso höher ist die Relevanz für Google – und idealerweise auch für den User.

Auf den Inhalt kommt es an

Die Basis für einen erfolgreichen Linkaufbau ist demnach relevanter, hochqualifizierter Inhalt. Dieser sollte zum einen auf der Website zu finden sein, damit sich Verlinkungen von externen Seiten lohnen. Zum anderen gilt es, wertvollen Inhalt zu produzieren, der von den Medien oder Bloggern abgebildet wird.

Beispielsweise kann ein Unternehmen eine Studie oder einen Ratgeber zu einem bestimmten Thema aufsetzen und dieses Dokument zum Download auf der Website bereitstellen. Ist dieses Thema für die Presse oder Blogger interessant, so lohnt sich eine Verlinkung für das Medium. Somit profitiert das Unternehmen zum einen von einer guten Presseveröffentlichung und zum anderen von dem Backlink, der zudem zu erhöhtem Traffic auf der Website führt – und Traffic sowie Verweildauer sind für Google zwei wichtige Ranking-Faktoren.

Durch regelmäßige, hochwertige Pressemitteilungen seitens des Unternehmens ergeben sich relevante Presseveröffentlichungen und es verdichtet sich die Wahrnehmung bzw. Relevanz in der Online-Welt.

Traffic über Social Media-Kanäle generieren

Auch die Reichweite und Relevanz von Social Media lässt sich gut für OffPage-SEO nutzen. Social Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn & Co. erweisen sich bei hochwertigen Inhalten schnell als Multiplikatoren, wenn die eigene Internetseite von anderen Usern als Informationsquelle empfohlen oder geteilt wird. Empfehlenswert ist es daher, wertvollen Content der eigenen Website auf gut besuchten Social Media-Portalen zu teilen.

Fazit

Die OffPage-Optimierung ist wie die OnPage-Optimierung eine unabdingbare SEO-Disziplin. Internetseiten-Betreiber sind mit qualitativ hochwertigem Content, einer hohen Usability sowie einem starken Netzwerk schon fast auf der „sicheren Seite“, um von Google geliebt zu werden. Der intelligente Mix aus OnPage- und OffPage-Maßnahmen, Geduld und Sorgfalt für ein natürliches Wachstum führen zum Rankingerfolg und letztlich aufs Siegertreppchen im Rennen um die stark umkämpften ersten Plätze.

Sven Eulberg
About 
Sven Eulberg ist einer der Gründer und Geschäftsführer der netclusive GmbH. Als Technik-Geek ist er immer auf der Suche nach Innovationen und Trends.