E-Mails von meinem Server werden beim Empfänger als Spam erkannt. Was kann ich tun?
Wenn Ihre E-Mails beim Empfänger im Spam-Ordner landen, gibt es verschiedene technische Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Zustellbarkeit zu verbessern.
Spamerkennung
Die Spamerkennung erfolgt beim Empfänger. Daher ist die Ursache für die Spam-Klassifizierung grundsätzlich dort zu suchen. Informationen über die Spamprüfung werden oft vom Empfängersystem im E-Mail-Header abgelegt und können dort eingesehen werden.
Technische Maßnahmen zur Verbesserung der Zustellbarkeit
Es gibt einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, um die Spamprüfung positiv zu beeinflussen:
PTR-Record und Hostname
Stellen Sie sicher, dass für Ihren Server ein korrekter Reverse-DNS-Eintrag (PTR-Record) gesetzt ist. Der PTR-Record sollte auf den Hostnamen Ihres Servers verweisen.
SPF-Record
Richten Sie einen SPF-Record (Sender Policy Framework) für Ihre Domain ein. Dieser definiert, welche Server berechtigt sind, E-Mails für Ihre Domain zu versenden. Weitere Informationen finden Sie unter open-spf.org.
Blacklist-Prüfung
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Server-IP auf einer Blacklist steht. Nutzen Sie dazu Tools wie MXToolbox.
Faktoren, die zu Spam-Klassifizierung führen können
Die E-Mail selbst kann negativen Einfluss auf die Zustellung nehmen:
- Spezielle Anhänge (.exe, .zip, .js, etc.)
- Anhänge mit generischen Namen
- Übermäßiger HTML-Code
- Ungesicherte Links (http:// statt https://)
- Externe eingebettete Inhalte
- Fehlende oder ungültige Signatur
- Fehlende SMTP-Authentifizierung beim Versand
- Falsche oder nicht übereinstimmende Absenderadresse
Empfehlungen
Stellen Sie sicher, dass Empfänger Ihre Nachrichten auch tatsächlich erwünschen. Wenn Empfänger Ihre E-Mails als Spam markieren, lernen die Empfängersysteme, Ihre Nachrichten entsprechend zu klassifizieren. Dies kann auch zu einem Eintrag auf Blacklisten führen.
Anti-Spam-Maßnahmen verändern sich stetig und sind sehr individuell. Je nach Anbieter oder Empfänger können unterschiedliche Anforderungen bestehen. Setzen Sie sich im Zweifel mit dem Empfänger oder dessen Anbieter in Verbindung.